FAQ

Inhalt:

  • Mehrgenerationenwohnen / Wohnformen
  • Was machen Wohnbaugenossenschaften anders / Gemeinnütziger Wohnungsbau
  • Nachhaltigkeit / 2’000 Watt
  • ZUKUNFT WOHNEN konkret

Mehrgenerationenwohnen / Wohnformen

Was macht ein Mehrgenerationenwohnen aus?

Ein Mehrgenerationen-Wohnen, wie es sich ZUKUNFT WOHNEN vorstellt, zeichnet sich dadurch aus, dass Einzelpersonen, Paare und Familien unterschiedlichen Alters und sozial durchmischt neben- und gleichzeitig miteinander leben. Dieser bunte Mix an verschiedenen Lebensphasen und -erfahrungen macht es lebendig und schafft Diversität. Der grosse Unterschied zu anderen Mietshäusern ist: Zusätzlich zum individuellen Wohnraum für sich selbst gibt es auch Gemeinschaftsräume, die Begegnung untereinander und Austausch ermöglichen – wie ein Siedlungslokal für Treffen oder Feste oder ein Gemeinschaftscafé, Musik, Kreativ- oder Sporträume bzw. einen Garten zur gemeinsamen Nutzung. Mehr Infos findet ihr in im Artikel „Leben unter einem Dach – bereichernd für Jung und Alt„.

Was ist unter Cluster-/Satellitenwohnungen zu verstehen?

Eine Cluster-Wohnung ist eine Kreuzung zwischen Wohngemeinschaft und Kleinstwohnung, sozusagen eine „Luxus-WG“. Es gibt darin abgeschlossene Zimmer [bzw. Wohnungen] mit einem Bad und auch mit einer kleinen Küche. Zusätzlich gibt es einen größeren Wohnbereich mit einer Wohnküche, die gemeinschaftlich genutzt wird. So sind Cluster-Wohnungen in der Regel 150 bis 800 Quadratmeter große zusammenhängende Strukturen, die sich ohne große bauliche Veränderungen auf ganz verschiedene Art und Weise belegen lassen. Dadurch entsteht eine hohe Flexibilität. (Quelle: Die Debatte)

Co-Housing – was ist das?

Cohousing dient als Bezeichnung für ein großes Spektrum innovativer Wohnprojekte. Eine vielfach verwendete Definition von Cohousing (angeregt von den Urhebern des Begriffs) umfasst mindestens vier Merkmale: 

  • Beteiligungsprinzip: Cohousing–Gemeinschaften werden unter aktiver Beteiligung der künftigen Bewohner gebildet, geplant und entwickelt.
  • Beabsichtigte Gemeinschaft: Als einer von mehreren Faktoren zur Schaffung eines starken Gemeinschaftsbewusstseins ist die Architektur auf größtmögliche Förderung der sozialen Kontakte ausgerichtet.
  • Großzügige Gemeinschaftseinrichtungen: Diese ergänzen und erweitern die individuellen Wohneinheiten im sozialen und praktisch-alltäglichen Bereich und beinhalten zumindest ein Gemeinschaftshaus mit Gemeinschaftsküche und Essbereich sowie diverse Infrastruktur (gemeinschaftliche Waschmaschinen und Wäschetrockner, Kinderspielräume, Hobbyräume und vieles andere mehr).
  • Selbstverwaltung: Die Bewohner sind eigenverantwortlich für Betrieb und Erhaltung der Wohnanlage (obwohl die praktische Durchführung dieser Aufgabe auch delegiert werden kann).

Weitere zwei Punkte werden gerne als selbstverständlich angesehen, seien hier aber dennoch ausdrücklich erwähnt:

  • Nicht-hierarchische Struktur: Die Bewohner übernehmen in der Gemeinschaft verantwortliche Positionen, generelle Entscheidungen werden jedoch von der Allgemeinheit getroffen.
  • Individuelles Einkommen und Finanzen: Jeder Haushalt ist finanziell von der Gemeinschaft unabhängig. (Quelle: Wikipedia)

Wie sieht die Genossenschaftssiedlung der Zukunft aus?

«Sie verbindet Wohnen und Arbeiten und ist ein Ort des lebendigen Austauschs im und mit dem Quartier. Sie bietet private und öffentliche Räume unterschiedlicher Couleur für Begegnung, Spiel, aber auch Rückzug von Gross und Klein an. Ihr Wohnungsmix reflektiert die Vielfalt der Wohnformen und Wohnbedürfnisse ihrer Bewohnerschaft. Sie spart voraussschauend und klug im Flächen- und Energieverbrauch und bleibt erschwinglich. Sie ermöglicht Entscheidungsbeteiligung und soziale Teilhabe für alle, indem sie für die Menschen einen anregenden und schönen Ort bietet, an dem sie ihr gesellschaftliches Potenzial sicher und fair entfalten», so umschreibt Marie Glaser, Leiterin ETH Wohnforum, die zukünftigen Genossenschaftssiedlungen.  (Auszug aus dem Magazin «Wohnen extra – die Mieterzeitschrift, April 2019»)

Was machen Wohnbaugenossenschaften anders / Gemeinnütziger Wohnungsbau

Was zeichnet Baugenossenschaften im Vergleich zu anderen Bauträgern aus?

«Im Vergleich zu institutionellen Bauträgern fällen Baugenossenschaften ihre Entscheide frei von Renditedruck und Spekulation. Sie sind nicht dem Mark unterstellt, sondern orientieren sich an Werten. So erstellen sie günstigen Wohnraum, beispielsweise für Familien, und bauen mit solider Qualität, aber ohne Luxus. Im Zentrum ihres Handelns steht die Bereitschaft, Partikularinteressen dem Allgemeinwohl unterzuordnen und soziale Verantwortung zu übernehmen. Baugenossenschaften verfolgen ihre Ziele langfristig und nachhaltig. Bewohnende sind gleichzeitig Miteigentümer und in die Entscheidungsprozesse eingebunden, sie stimmen an der Generalversammlung zum Beispiel über Bauprojekte ab. Deshalb bauen Genossenschaften bedürfnisgerecht und nahe am Puls ihrer Mitglieder». Regine Nyfeler-Flubacher, Vizepräsidentin SIA Basel, dipl. Arch. ETH/SIA (Auszug aus dem Magazin «Wohnen extra – die Mieterzeitschrift, April 2019»)

Was ist der Unterschied zwischen gemeinnützigem und sozialem Wohnungsbau?

Es ist zu unterscheiden zwischen der Förderung des gemeinnützigen Wohnungsbaus und dem subventionierten Wohnungsbau. Nur wenn Wohnungen subventioniert werden spricht man vom sozialen Wohnungsbau. Die durch die öffentliche Hand vergünstigen Wohnungen dürfen aber nur an Personen vermietet werden, die strenge Einkommenslimiten und Belegungsvorschriften erfüllen. Das betrifft jedoch nur rund 1% aller Mietwohnungen im Kanton [Zürich]. Zum gemeinnützigen Wohnungsbau gehören jedoch rund 14% der Wohnungen im Kanton [Zürich]. Die Gemeinnützigkeit von Wohnbaugenossenschaften ist in der Verordnung zum Wohnraumförderungsgesetz des Bundes definiert. (Quelle: Wohnbaugenossenschaften Zürich)

Welchen Zusatz-Nutzen können Wohnbaugenossenschaften Schweizer BürgerInnen & öffentlicher Hand bieten?

Wohnbaugenossenschaften sind private Eigentümergemeinschaften und damit auch private Eigentümer, die sich in gemeinsamer Selbsthilfe zusammengetan haben und sich finanziell selbst tragen. Die meisten verpflichten sich freiwillig, einer breiten Bevölkerung und insbesondere auch darauf Angewiesenen zahlbaren Wohnraum zu bieten. Sie verpflichten sich der Kostenmiete und entziehen der Genossenschaft keinen Gewinn. Davon profitieren die heutigen und künftigen Bewohnenden und damit sind diese Wohnbaugenossenschaften gemäss der Verordnung zum Wohnraumförderungsgesetz des Bundes gemeinnützig. Zusätzlich erbringen sie viele Leistungen und damit einen grossen Gemeinnutzen für die Gesellschaft. Darum sind sie auch als Partner der öffentlichen Hand prädestiniert und deshalb zahlen sich Investitionen in den gemeinnützigen Wohnungsbau aus. Mit den tiefen Mieten spart die öffentliche Hand beispielweise Fürsorge- und Ergänzungsleistungen; Die freiwilligen Belegungsvorschriften führen zu einer besseren „Auslastung“ der Stadt, zu geringeren Infrastruktur- und Transportkosten sowie zu einer geringeren ökologischen Belastung, Mit ihrer Vermietungspolitik leisten Genossenschaften einen Beitrag zu einer guten sozialen Durchmischung und lebendige Quartiere und bieten auch Familien und älteren Menschen Platz. Sie stellen Ihre Gemeinschaftsräume auch dem Quartier zur Verfügung sowie Räume für Kindergärten und Kindertagesstätten. Dazu kommen Sozialdienste und Nachbarschaftshilfe, welche die öffentliche Hand entlasten. Die Mitwirkungs- und Mitbestimmungsrechte als Genossenschaftsmitglied stärken die Zivilgesellschaft sowie die Integration und bedeuten soziale Nachhaltigkeit. Gemeinschaftliche Aktivitäten führen zu höherer Wohn- und Lebensqualität. Mit überdurchschnittlichen Investitionen in die Ökologie nehmen die Genossenschaften vorbildlich Verantwortung für die Umwelt wahr und dank einer sozialverträglichen Verdichtung ihrer Siedlungen mittels der Schaffung von mehr Wohnraum leben in den jüngsten genossenschaftlichen Ersatzneubauten in der Regel doppelt so viele Menschen wie vorher.
(Quelle: Wohnbaugenossenschaften Zürich)

Werden Genossenschaften subventioniert und können daher preisgünstigen Wohnraum anbieten?

Genossenschaften erhalten heute in der Regel keine Subventionen der öffentlichen Hand, werden jedoch vielfältig gefördert. Zum Beispiel über den Fonds de roulement des Bundes, der günstige Restfinanzierungsdarlehen vergibt oder die Emissionszentrale gemeinnütziger Wohnbauträger die vom Bund verbürgt wird. Und das alles mit praktisch keinen Kosten. Ebenso sind die Beteiligungen der Stadt an gemeinnützige Wohnbauträger oder die verbürgten Zweithypotheken mit praktisch keinen Kosten verbunden. (Quelle: Wohnbaugenossenschaften Zürich)

Warum ist die Miete bei einer Wohnbaugenossenschaft wie ZUKUNFT WOHNEN tendenziell tiefer als bei gewinnorientierten Bauträgern?

„ZUKUNFT WOHNEN ist eine gemeinnützige Genossenschaft und verfolgt den Zweck, in gemeinsamer Selbsthilfe und Mitverantwortung ihren Mitgliedern guten und preisgünstigen Wohnraum zu verschaffen und zu erhalten. So vermietet die Genossenschaft ihre Wohnungen grundsätzlich zu den Selbstkosten. Sie verzichtet auf die Erzielung eines eigentlichen Gewinns sowie auf übersetzte Zahlungen an Dritte. Mit den Mietzinsen müssen insbesondere die Verzinsung des Fremd- und des Eigenkapitals, allfällige Baurechtszinsen, branchenübliche Abschreibungen, Rückstellungen und Einlagen in die vom Gesetz oder von den Subventionsbehörden vorgeschriebenen sowie von der Generalversammlung beschlossenen Fonds, der laufende Unterhalt der Gebäude und der Umgebung, die Bezahlung von Abgaben, Steuern und Versicherungsprämien sowie die Kosten einer zeitgemässen Verwaltung und Genossenschaftsführung gedeckt sein.“ (Auszug aus den Statuten)

Stimmt es, dass Genossenschaften die Wohnungsnot steigern, weil sie dem Markt Wohnungen entziehen?

Dem Wohnungsmarkt wird keine einzige Wohnung entzogen, auch die Wohnbaugenossenschaften vermieten ihre Wohnungen am Markt, aber zur Kostenmiete und nicht Marktmiete. Mit ihren tiefen Mieten und Belegungsvorschriften helfen sie, dass die Wohnungsnot nicht noch grösser ist. Die Bodenrente wird breiter verteilt und der Volkswirtschaft stehen so mehr Mittel für den Konsum zur Verfügung. Günstiger Wohnraum wird dem Wohnungsmarkt jedoch durch die private Immobilienwirtschaft entzogen: So ist der Mietpreisindex seit dem Jahr 2000 um rund 20% gestiegen, die Teuerung jedoch nur um 8%. Berücksichtigt man, dass sich der Referenzzins seither halbiert hat und die Mieten der Gemeinnützigen Wohnbauträger gesunken sind, hätte der Index eigentlich trotz der Teuerung deutlich sinken müssen. Fazit daraus ist, dass dem Markt somit zu Gunsten eines immer höheren Gewinns [durch privaten Wohnungsbau] immer mehr preisgünstiger Wohnraum entzogen wird. (Quelle: Wohnbaugenossenschaften Zürich)

Nachhaltigkeit / 2’000 Watt

Was bedeutet eigentlich Nachhaltigkeit?

Nachhaltigkeit bzw. Nachhaltige Entwicklung, wird definiert als eine Entwicklung, die die Bedürfnisse gegenwärtiger Generationen befriedigt, ohne zu riskieren, dass künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können. Diese heute geläufigste Definition von Nachhaltigkeit in Wirtschaft und Politik ist im sogenannten Brundtland-Bericht der Weltkommission für Umwelt und Entwicklung von 1987 zu finden.Nachhaltigkeit hat drei Dimensionen (die auch als 3-Säulen-Modell bekannt sind): die soziale, die ökonomische und die ökologische. Sozial nachhaltig ist eine Gesellschaft, wenn keine grösseren Spannungen und Konflikte entstehen, die auf friedlichem Wege nicht mehr zu lösen sind. Ökonomisch nachhaltig ist eine Wirtschaft dann, wenn sie von den kommenden Generationen wie bis anhin fortgeführt werden kann. Ökologische Nachhaltigkeit zielt darauf ab, nicht mehr natürliche Ressourcen zu verbrauchen, als wieder nachwachsen oder sich regenerieren können. Damit eine Gesellschaft nachhaltig ist, muss jede dieser drei Dimensionen beachtet werden. Diese Definition zielt also auf die inter- und intragenerationelle Gerechtigkeit ab. Um die Notwendigkeit der nachhaltigen Entwicklung einzusehen, muss man beispielsweise nicht grundsätzlich eine „grüne“ Einstellung haben. Der Erhalt eines Naturschutzgebietes beispielsweise kann nicht nur mit dem Recht von Flora und Fauna auf eine bestmögliche Entfaltung begründet werden, sondern auch mit all seinen Funktionen für den Menschen: Intakte Wälder sorgen beispielsweise für gesunde Luft und sauberes Wasser, bieten Erholung und Raum für Outdoor-Aktivitäten, ziehen Touristen an und kurbeln so die Wirtschaft an, schützen aber auch vor Lawinen oder Erdrutschen und üben weitere Funktionen aus.(Quelle: Bestswiss)

2’000 Watt-Gesellschaft – was ist das?

Die 2000-Watt-Gesellschaft ist ein energiepolitisches Modell, das im Rahmen des Programms Novatlantis an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ) entwickelt wurde. Das Modell der 2000-Watt-Gesellschaft strebt eine global gerechte Verteilung des Energieverbrauchs an. Die Zielsetzung einer 2000-Watt-Gesellschaft soll erreicht werden, indem auf der Basis eines modernen Lebensstils mit innovativen technischen Lösungen, Managementkonzepten und gesellschaftlichen Innovationen die Effizienz des Energieeinsatzes verbessert, der Energieverbrauch gesenkt und fossile durch erneuerbare Energieträger substituiert werden. Projekte wie Minergie P oder Passivhaus verfolgen beispielsweise das Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft. Gemäß dieser Vision sollte der Energiebedarf jedes Erdenbewohners einer durchschnittlichen Leistung von 2000 Watt auf Stufe Primärenergie entsprechen. Die Schweiz hat zurzeit einen Wert der stetigen Leistung von ca. 5000 Watt pro Bewohner/-in. (Fachstelle 2000-Watt-Gesellschaft: Facts & Figures (abgerufen am 17. Oktober 2017). (Quelle: Wikipedia) Weitere Infos zur 2‘000 Watt-Gesellschaft sind zu finden bei der Fachstelle 2‘000 Watt / Local Energy.

Was ist unter dem «Sharing Gedanken» zu verstehen?

Die Ökonomie des Teilens erlebt zurzeit einen ungeahnten Aufschwung. Unter dem Stichwort „Sharing Economy“ bilden sich neue Geschäftsmodelle, die als revolutionär gelten und rege diskutiert werden. Teilen ist grundsätzlich nichts Neues, doch technologische Entwicklungen, wie die vereinfachte und verbreitete mobile Internetnutzung, damit einhergehend sinkende Transaktions- und Informationskosten sowie die Ausdehnung der geografischen Reichweite verleihen der Sharing Economy in der heutigen Zeit besonderen Auftrieb. Sowohl weltweit verbreitete Sharing-Konzepte wie Uber und AirBnB wie auch lokal ausgerichtete Konzepte, wie etwa Mobility Carsharing verfügen über das Potential, ganze Branchen zu revolutionieren. (vgl. Eichhorst & Spermann, 2015, S. 3.).Die Tendenz zu „Sharing“ bringt auch eine völlig neue Art von Konsum mit sich: Teilen, Tauschen, Leihen und Mieten statt Besitzen lautet die Devise. Mit Blick auf gemeinschaftliches Wohnen mit Raum für Individualität & Gemeinsamkeit bedeutet dies folgendes:ZUKUNFT WOHNEN möchte den Sharing-Gedanken fördern durchTauschen & Teilen von:

  • Wissen & Fähigkeiten (DIY, Repair-Cafés)
  • Inspiration & zukunftsweisenden Impulse (Nachhaltig leben)• Dingen (Werkzeuge, Maschinen, Bücher, Musik, Film, Kleiderswap, Spielzeug …)
  • Aktivitäten (zusammen was unternehmen, kochen, lachen, Projekte anstossen),
  • sich gegenseitig unterstützen (Kinderbetreuung, Senioren, Infos teilen)
  • Gemeinschaftliche Nutzung bestimmter Bereiche wie z.B. Gemeinschafts-Café/Lounge
  • Coworking-Space
  • Wasch-/Lager-/Kühl-/Veloräume
  • Gästezimmer
  • Mobility/Carsharing
  • Hobbyräume (wie Werkstatt, Musikraum, Bewegungsraum, Raum der Stille, Sauna)
  • Spielplatz (Indoor/Outdoor)
  • Gemeinschaftsgarten

Wofür setzt sich die Transition Town-Bewegung ein?

Im Rahmen der Transition-Town-Bewegung (übersetzt etwa „Stadt im Wandel“) gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung unter anderem von dem irischen Permakulturalisten (Permakultur) Rob Hopkins und Studenten des Kinsale Further Education College in Irland. Unter dem Motto „Einfach. Jetzt. Machen“ erproben lokale Transition Initiativen, wie es möglich ist anders und besser zu leben – besser als bisher mit dieser Erde umgehen, besser für die Menschen sorgen und für uns selbst. Klimafreundlich und enkeltauglich leben. Mehr Infos bei der Transition Town Bewegung.

ZUKUNFT WOHNEN konkret / Nachgefragt

Kann man bei ZUKUNFT WOHNEN eine Wohnung kaufen?

Gemäss unseren Statuten verfolgt die Wohnbaugenossenschaft ZUKUNFT WOHNEN unter anderem folgenden Zweck: «Verwaltung und Vermietung der Wohnungen auf der Basis der Kostenmiete.“ D.h. die Wohnungen werden vermietet und es besteht folglich nicht die Möglichkeit, EigentümerIn einer Wohnung zu werden.

Wie stellt sich ZUKUNFT WOHNEN konkret eine zukünftige Siedlung vor?

Wohnen:

  • Mehrgenerationenwohnen: Alters- und sozialdurchmischt
  • Ausgerichtet auf unterschiedliche Bedürfnisse (Einzelpersonen, Studenten, Paare, Familien, Helikopterfamilien, Senioren, Menschen mit Beeinträchtigung)
  • Flexible Wohngestaltung ermöglichen – Umzug in der gleichen Siedlung möglich, wenn sich Lebensphase ändert
  • Wohnungen unterschiedlicher Grössen, Cluster-Wohnungen, Wohngemeinschaften, Wohngemeinschaften mit Integrationscharakter, mit Anteil an Sozial-Wohnungen
  • Ressourcenschonendes Wohnen orientiert an der 2000 Watt-Gesellschaft

 

Architektur:

  • Baubiologisch-ökologische Bauweise
  • Kosten- und qualitätsbewusstes Bauen
  • Bausubstanz mit guter Schallisolierung
  • Variable, modulare Raumnutzung möglich
  • Gemeinschaftsräume (zur flexiblen Nutzung, sowie Bistro/Café, Musik-/Bewegungsraum, Werkstatt, Gästezimmer zur gemeinsamen Nutzung, Co-Workingspace…)
  • Möglichkeit zum Selbstausbau (kostengünstigere Option)
  • Architektur unterstützt gemeinschaftliches Zusammenleben
  • Energieversorgung aus erneuerbaren Energiequellen

 

Aussenraum/Garten:

  • Viel Grünflächen und Fassadenbegrünung
  • Förderung von Artenvielfalt & biologischer Diversität
  • Möglichkeit für Urban Gardening/Gemeinschaftsgarten
  • Freifläche für flexible Nutzung (Märit, Zwischennutzung, Kulturevents)
  • Spielplatz, Bouleplatz, Tischtennis
  • Grillplatz/Feuerstelle
  • Natur-(Bade-)teich

 

Quartierseinbindung: 

  • Offenheit zum Quartier / Schaffung von Begegnungsorten
  • Vernetzungsplattform für Initiativen im Quartier
  • Öffentlich zugängliche Angebote (Bistro/Café, Spielplatz, Krippe, Quartiersladen, kulturelle Veranstaltungen)

 

Mobilität: 

  • Idealerweise autofrei, sonst autoarm
  • Innovatives Mobilitätskonzept mit Sharing-Mobilität (wie Car-Sharing, Gemeinsames Lastvelo, Geteiltes Generalabo)

 

Raum für Individualität & Gemeinsamkeit:

 

  • Privaten Rückzugsraum bieten – gleichzeitig gemeinschaftliche Nutzung fördern
  • Nachbarschaftshilfe
  • Sharing-Gedanken leben
  • Miteinander aktiv zusammenleben, voneinander lernen, füreinander da sein